Die aktuelle Euro-Krise bringt nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner hervor. Dazu gehören vor allem die Immobilienbesitzer. Deshalb sollten alle Personen, die an einer Baufinanzierung interessiert sind, möglichst schnell handeln und sich die aktuellen Niedrigzinsen auch für die weitere Zukunft sichern.
Wie sich die Euro-Schuldenkrise auf die Bauzinsen auswirkt
Um die verschuldeten Euro-Länder vor einer wirtschaftlichen Rezession zu schützen, hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen deutlich gesenkt. Diese liegen derzeit bei lediglich einem Prozent und stellen damit einen historischen Tiefwert dar. Da diese Niedrigzinsen jedoch nicht nur für wirtschaftlich schwache, sondern auch für leistungsstärkere Länder gelten, profitiert auch Deutschland davon. Wie lange diese Niedrigzinsen noch gelten werden, ist nur schwer vorauszusagen, es ist jedoch davon auszugehen, dass das allgemeine Zinsniveau erst dann wieder angehoben wird, wenn die Euro-Schuldenkrise weitestgehend gelöst ist. Obwohl kein direkter Zusammenhang zwischen den Leitzinsen der EZB und den Baugeldzinsen besteht, sind die Immobilienbesitzer kaum von der aktuellen Inflation betroffen, die durch die Niedrigzinsen der EZB ausgelöst wird. Die Hypothekenzinsen werden eher durch das Angebot und die Nachfrage auf dem Anleihemarkt bestimmt. Hier müssen die Banken nicht nur eine Zinsprognose für die nächsten Jahre, sondern auch für die nächsten Jahrzehnte abgeben und können sich deshalb nicht an den kurzfristigen Zinsschwankungen orientieren. Continue reading





